Kranantrieb

Komponenten mit integrierter Zuverlässigkeit

Alle entscheidenden Bauteile werden von Konecranes selbst entwickelt und innerhalb der eigenen Organisation gefertigt. So erreichen die Komponenten eine Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit, wie sie im Kranbetrieb gefordert wird. Unsere Fahrantriebe bieten technische Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik. Die exzellente Qualität der Konecranes-Getriebe ist das Ergebnis jahrzehntelanger Entwicklung in Verbindung mit fortschrittlichsten technologischen Produktionsprozessen. Das Übersetzungsverhältnis der Fahrantriebe reicht von 1:14 bis 1:280. Bei den Motoren handelt es sich um zylindrische Käfigläufer, die für alle gängigen Spannungen verfügbar und mit Scheibenbremsen ausgestattet sind.

Motoren und Getriebe

Die Einheit besteht aus frei kombinierbaren Motor- und Getriebeeinheiten. Fünf Getriebegrößen, mit vierzehn wählbaren Übersetzungsverhältnissen und über zwanzig Motorvarianten, ermöglichen eine Vielfalt an Anforderungslösungen. Sorgfältige und präzise Produktion, Härtung und Schliff der Zahnräder und Antriebsritzel machen jedes Konecranes-Getriebe zu einem zuverlässigen Bauteil für jeden Kran.

Motoren in Konecranes-Kranen sind vollständig gekapselt und lüftergekühlt. Die Montageflansche der Aufhängung sowie die Lagergehäuse werden sorgfältig bearbeitet. Dies sorgt für optimale Passgenauigkeit der Oberflächen, wodurch eine exakte Ausrichtung zwischen Motor und Getriebe sichergestellt wird. Motoren von Konecranes entsprechen der Isolationsklasse F und mindestens der Schutzklasse IP54/DIN40050. Die Einschaltdauer beträgt mindestens 40%. Alle Motoren sind mit Überhitzungsschutz und Motorheizungen erhältlich.

Bremsen

Der Einsatz von Scheibenbremsen mit stufenloser Einstellmöglichkeit des Bremsmomentes bietet die unterschiedlichsten Brems-Charakteristika, welche an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden können. Die Bremsen sind so konzipiert, dass ein Kompressionsefekt vermieden wird. Für die Bremsbeläge, die eine drei- bis viermal höhere Standzeit als übliche Bremsbeläge haben, werden ausschließlich asbestfreie Materialien verwendet. Unter normalen Einsatzbedingungen ist der Verschleiß der Beläge so gering, dass ein Nachstellen der Bremse lediglich alle 2 Jahre erforderlich ist. Für den Wechsel der Bremsbeläge werden keine speziellen Werkzeuge benötigt, da die Bremse als eine Einheit gewechselt werden kann. Der Gleichrichter zur Betätigung der Bremse befindet sich im Anschlusskasten des Motors. Ein System zum manuellen Öffnen der Bremse sowie eine Heizung gegen Kondensation im Bremssystem sind auf Anfrage erhältlich.

Getriebe-Aufhängungen

Die Getriebe sind mit einer Hohlwelle ausgerüstet, die direkt auf die Radachse geschoben wird. Eine schockabsorbierende Drehmomentstütze hält das Getriebe in Position und nimmt die axialen Kräfte auf. Dieser einfache Aufbau ermöglicht eine problemlose Montage. Aufgrund des modularen Aufbaus ist ein Motorwechsel ohne vorherige Demontage des Getriebes möglich. Alle Teile sind entweder pulverbeschichtet oder mit einer graphitgrauen Zweikomponenten-Epoxidfarbe (120 Mikrometer) gestrichen. Beide Methoden geben der gesamten Einheit eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse.

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